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Rückblick Info-Veranstaltung “Handynutzung”

Vorträge und Zeit für Fragen und Diskussionen

Die Nutzung ihres Smartphones ist für Jugendliche heute selbstverständlich. Die Nutzerzahlen steigen jährlich stabil an. Welche Herausforderungen, Chancen und Risiken bestehen vor diesem Hintergrund für die Jugendlichen, ihre Eltern und Lehrer?

Neben den Funktionen wie Telefonieren, Musik hören, Daten speichern etc. ist es vor allem der mobile Zugang zum Internet, der viele Möglichkeiten, aber auch Gefahren birgt. Wie kann ein richtiger Umgang mit persönlichen Daten, Kommunikation in sozialen Netzwerken oder die Gefahr von Cybermobbing erkannt und damit umgegangen werden? Dies war die Zielsetzung unserer gemeinsamen Informationsveranstaltung, zu der Uwe Kraffert als Vertreter der Schulleitung sowie des Fördervereins interessierte Eltern in der Liebigschule begrüßen konnte.

Susanne Hansen, Jugendmedienbeauftragte, erläuterte die derzeitige Regelung an der Liebigschule zur Smartphone-Nutzung und stellte die Aktivitäten der Schule im Bereich Medienerziehung vor. Über 90 % der Schülerinnen und Schüler verfügen über Smartphones, besonders bei Jugendlichen der unteren Jahrgangsstufen führt dies auch zu Problemen. Wie sollen Eltern und Pädagogen damit umgehen? Und wie kann dem Wunsch der Jugendlichen älterer Jahrgänge Rechnung getragen werden, die sich mehrheitlich gegen ein Handyverbot aussprechen?

Susanne Hansen

Auf Einladung der Liebigschule hatte Jens Friedrich, Medienpädagoge vom Medienprojektzentrum Offener Kanal Gießen, einen Vortrag vorbereitet, der es den Eltern ermöglichte, sich über das Nutzungsverhalten ihrer Kinder und die Möglichkeiten und Gefahren im Netz zu informieren und sensibilisiert zu werden. Soziale Medien wie facebook, whatsapp oder snapchat und weitere Apps wurden exemplarisch vorgestellt sowie deren Vor- und Nachteile beleuchtet.

Jens Friedrich

Eine ganz andere Herausforderung und vor allem ein Problem für ältere Jugendliche sind Videos mit gewaltverherrlichenden, pornografischen und anderen gefährdenden Inhalten, die nur ein Klick weit weg sind. Grooming, sexting und Cybermobbing wurden als weitere Problemfelder vorgestellt und erläutert.

Neben diesem Überblick stellte der Referent Handlungsstrategien und Hilfsangebote für Eltern vor, damit diese angemessen reagieren können, wenn Kinder mit Problemen auf Sie zukommen.

Die Zeit nach den Vorträgen wurde für eine lebhafte Diskussion, einen Erfahrungsaustausch sowie der Aufnahme von Ideen und Anregungen für eine gemeinsame Problemlösung von Eltern und Schule genutzt. Zur weiteren Informationsbeschaffung wurden empfehlenswerte Links und Informationsmaterial  zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns, dass dieses Angebot –  im abschließenden Feedback – mehrheitlich gut bewertet wurde und nehmen gerne weitere Themen oder Anregungen von Ihnen auf.

Ihr Vorstand des Fördervereins

 

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