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Drucken in der Dritten Dimension

Technologie zum Anfassen

In diesem Schuljahr starteten an der Liebigschule zwei Unterrichtsvorhaben, die sich mit dem Minicomputer „Arduino“ beschäftigten: Eine AG im Jahrgang 5 und eine MINT-Gruppe im Wahlunterricht des Jahrgangs 9. Mit dem Arduino lassen sich zahlreiche elektronische Projekte realisieren, die auch einen Lebensweltbezug haben, z.B. eine Ampelsteuerung, die Messung der Feuchtigkeit in einem Blumentopf, eine Alarmanlage und vieles mehr.

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Plastikteile können nun in der Schule direkt gefertigt werden.

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Zwei Schüler begutachten das Druckergebnis.

Mit dem Ultraschall-Radar nimmt der Arduino ein Bild seiner Umgebung auf.

Sehr schnell kommt aber der Wunsch auf, die verschiedenen Module nicht einfach zusammenzustecken, sondern sie zu einem soliden, praxistauglichen Gerät zusammenzufügen. Dazu müssen passende Objekte konstruiert und schließlich auch gefertigt werden. Zum Glück ist das heute keine Science Fiction mehr. Sogenannte 3D-Drucker ermöglichen die Fertigung kleinerer und mittelgroßer Produkte aus Kunststoff auf dem Schreibtisch.

„Das kommt echter Ingenieursarbeit schon recht nahe.“

Durch die Unterstützung des Fördervereins verfügt die Liebigschule jetzt auch über ein solches Gerät. Im schulischen Rahmen kann sein Einsatz etwa so aussehen: Am Anfang steht die Entscheidung für ein Produkt, z.B. eine elektronische Wasserwaage, ein Spiel oder eine Digitaluhr mit Temperaturanzeige. Dann kommt die Auswahl der elektronischen Komponenten. Und schließlich sind Montageteile und Gehäuse zu entwerfen, in denen das alles praktisch genutzt werden kann.

Joachim Sieben
Stellvertretender Schulleiter

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