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Mitgliederversammlung am 12. März 2018

Wir laden dazu herzlich ein!

Als aktive Mitglieder leisten Sie einen wichtigen Beitrag für den Förderverein der Liebigschule. Dies konnten wir in den vergangenen Jahren immer wieder in dankenswerter Weise feststellen. Damit die Aktivitäten und Projekte lebendig bleiben, haben Sie Gelegenheit, sich bei der nächsten

Mitgliederversammlung am Montag, 12. März 2018,
um 19:30 Uhr in der Cafeteria der Liebigschule

einzubringen und über unsere Arbeit zu informieren. Wenn Sie Interesse an einem Vorstandsamt haben, melden Sie sich gerne.

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Jahresbericht
  3. Kassenbericht
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Neuwahl des Vorstands und der Kassenprüfer
  7. Anträge
  8. Verschiedenes – Aussprache und Informationen der Schulleitung

Ihre Anträge können bis zum 05. März an den Vorstand gerichtet werden: kontakt@förderverein-liebigschule.de

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme  und den persönlichen Austausch mit Ihnen.

Auch interessierte Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Für den Vorstand des Fördervereins

Petra Luh
2. Vorsitzende

Vortrag “Suchtprävention”

Angebote der Liebigschule zur Suchtprävention – Informationen für Eltern

Am 6. Februar waren Eltern und Interessierte eingeladen, einen Überblick über das Konzept der Liebigschule zur Sucht- und Gewaltprävention zu erhalten. Für die Organisation und Begleitung dieses Abends war Ines Urban, Beauftragte für Sucht- und Gewaltprävention an unserer Schule, verantwortlich.

Zunächst wurde das umfangreiche Präventions-Angebot der Liebigschule vorgestellt. Es beinhaltet für

Jahrgang 6:
Präventionstheater „Kein normaler Tag“ (Thema Mobbing) Einführung in die Suchtprävention (Schwerpunkt Rauchen)
Jahrgang 7:
Projekttag Sucht (Suchtverlauf, Suchtprozess, Mediensucht, Essstörungen, Alkohol)
Jahrgang 8:
Besuch im Suchthilfezentrum mit Klassenleitungen, Januar/Februar 2018
E Phase:
Vortrag „Cannabis und Führerschein“

Mit dem Vortrag “Förderung der Jugendlichen im verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, Zigaretten und sonstigen Drogen“ gingen die Referentinnen des Suchthilfezentrums Gießen auf die unterschiedlichen Suchtmittel einzeln ein.

 

Zusatzstoffe in Zigaratten

Anhand einer Riesen-Zigarette und eines Riesen-Joints wurden sehr anschaulich die verschiedensten Inhaltsstoffe gezeigt, die als Beimischung stark gesundheitsgefährdend sind und äußerst abstoßend wirkten. Das Innere der Riesen-Zigarette enthielt unter anderem Handcreme, Deo und Nagelackentferner, jeweils stellvertretend für Glycerin, Propylenglykol und Aceton, die dem Tabak beigemischt werden. Aus dem Riesen-Joint kamen beispielsweise Düngerstäbchen, Vogelsand und gemahlenes Glas zum Vorschein. Dies sind Zusätze, die häufig als Streckmittel dem Cannabis beigesetzt werden. Das allgemeine Entsetzen im Publikum war groß, da die Fülle an Inhaltsstoffen so zum ersten Mal verdeutlicht wurde. Im weiteren Vortrag gingen die Referentinnen auf  die Risiken und gesundheitsgefährdende Wirkung von E-Shishas, Alkohol und Energydrinks ein, angereichert mit Zahlen und Statistiken zu Mißbrauch und Todesfällen aufgrund des Konsums.

Im zweiten Teil stand der Medienkonsum und dessen Risiken im Fokus. Die Zuhörer erhielten ein “Update” über derzeit angesagte Spiele und Chat-Plattformen sowie über die Gefahren, die einige Spiele bergen können.

Die Arbeit des Suchthilfezentrums Gießen wurde zum Abschluss der Veranstaltung vorgestellt. Die Referentinnen berichteten über ihre vielfältigen Einblicke und Erfahrungen sowie die wertvolle Präventionsarbeit in Schulen. Als besonders hilfreich beschrieben sie die Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern im Anschluss an die Vorträge und hoben den Besuch der 8. Klassen der Lio in der Suchthilfe-Einrichtung hervor.

Ziel der Präventionsmaßnahmen ist es, aufzuklären und Betroffene zu animieren, sich bei Problemen frühzeitig an das Suchthilfezentrum in der Schanzenstraße zu wenden. Am Ende der Veranstaltung zeigten sich die Zuhörer sehr beeindruckt von diesem informativen und interessanten Abend und nahmen gerne die diversen Informationsbroschüren mit. Den Referentinnen und Frau Urban gilt großer Dank für ihre Arbeit.

Die Kosten dieses Vortrages sowie für das Präventionstheater haben wir als Förderverein gerne übernommen.

Ihr Vorstand des Fördervereins

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